Institut

Integrative Aquatische Körperarbeit

Integrative Aquatische Körperarbeit IAT 1 (20 UE)
neue Horizonte schaffen …

Wer hat nicht schon bei Klienten während einer Sitzung oder bei sich selbst während der AKA-Weiterbildung spontane prä-, peri- und postnatale Erlebnisse erfahren und sich gewundert, warum und woher diese vorher nicht berührten Erinnerungen so plötzlich freigesetzt werden? Wer hat nicht schon die staunende Sprachlosigkeit erlebt, die durch das Auftauchen solcher Ur-Bilder in der inneren Wahrnehmung ausgelöst werden kann, sich gefragt, ob dies auch als Widerspiegelung vorsprachlicher Erlebnisfelder verstanden werden kann? Da wir ohne Zweifel alle eine prä-, peri- und postnatale Entwicklungsphase durchlaufen haben, sind wir gut beraten, diesem formatierenden Abschnitt menschlichen Lebens unsere volle Aufmerksamkeit zuzuwenden!
Wir laden mit diesem Seminar ´AKA-Tänzer` ein, erste begleitete eigene Erfahrungen mit diesem Erfahrungsfeld zu machen, einmal die verborgenen Zusammenhänge tiefer zu erforschen und mit Mut und Vertrauen genauer hin zu spüren, was sich da ´unter der Oberfläche` bewegt. Bewegung ist die Quelle und Motor jeder pränatalen Entwicklung.
Wir zeigen frühe, pränatale Bewegungsmuster, üben und erfahren diese in ihren Charakteristika und Wirkungen sowohl im Wasser als auch an Land und beginnen zu verstehen, wo und wie sich diese Muster in unserer Aquatischen Körperarbeit entdecken lassen und zu hilfreichen Indikatoren und Heilern werden können! Wir erforschen, wie wir entwicklungsfördernd neue, ausgleichende und den gesamten Organismus stärkende Ur-Bewegungen initiieren, ausbilden und stabilisieren können.
Wir wissen: die prä-, peri-, und postnatalen (frühkindlichen) Bewegungsmuster spielen eine enorm wichtige Rolle für die sensomotorische Entwicklung. Sie sind keineswegs zufällig oder nebensächlich! Wurden in der Biografie des Menschen Entwicklungsschritte in diesem Bereich nicht vollständig durchlaufen oder gab es Einschränkungen, Schwächungen oder gar Traumata, können chronisch gewordene Folgen als Schwierigkeiten, das volle Lebens-Potential auszuformen, bis ins Erwachsenenleben sichtbar sein.
Im Wasser können wir mit den Ansätzen der Integrativen Aquatischen Therapie diese Einschränkungen unserer Potentialität aufspüren, achtsam berühren und vertrauensvoll, mit sanften, angemessenen Anwendungen, das Ausgleichende anbieten, um unsere Klienten einzuladen, diese Schritte nachreifen zu lassen.

Zugangsvoraussetzung: Erfahrung in AKA (mind. Basisseminar)


Integrative Aquatische Körperarbeit IAT 2 (20 UE)
Inhalte siehe auch IAT 1

Die Arbeit mit den pränatalen Bewegungsmustern aus dem BMC wird vertieft, erweitert und intensiver übend im Wasser und an Land erfahren … Feiner und genauer entwickelt sich ein Verständnis für Zusammenhänge, wo sich diese Muster in der Aquatischen Körperarbeit zeigen … - so wie es möglich ist, dass im Wasser entwicklungsfördernde neue Bewegungen initiiert werden können. Sogenannte Haltemuster, die das Gefühl für das Selbst im Körper einschränken, können aufgrund von frühen oder auch aktuellen Schock und Trauma-Erlebnissen entstanden sein. Diese Schocks haben Auswirkungen auf den menschlichen Körper-Tonus. So kennt sicher jeder Praktizierende entweder sehr flexible oder steife, eher unbewegliche Menschen im Wasser, die mit gezielten Impulsen und einer mehr interaktiven Behandlung weiter zum Loslassen und zu neuen Bewegungsformen eingeladen werden können.
So laden wir zu einem Aufbau-Wochenende ein, welches einerseits dazu da ist, sich selbst mehr zu erforschen und anderseits noch mehr Handwerkszeug an die Hand zu geben, um mit Klienten zu arbeiten. Des Weiteren werden Kenntnisse vermittelt über die Arbeit mit Schock- und Traumaklienten.

Zugangsvoraussetzung:      IAT 1


Prenatal Journey (60 UE)
englisch-sprachig mit wenig Übersetzung

Wir tauchen in diesem Seminar in das intra-uterine Leben ein: von der Zeugung bis kurz vor der Geburt. Durch das individuelle Experimentieren mit den frühen Bewegungsmustern kann dies vom Einzeller über den Fötus bis zum ausgereiften, ungeborenen Kind erkundet werden. Ein großer Teil des Kurses findet im körperwarmen Wasser statt, wodurch das Erleben dieser Lebensphase im Fruchtwasser intensiviert wird. Theorie und Meditation vertiefen das emotionale Verstehen jeder Entwicklungsperiode. Folgende Themen werden u.a. beleuchtet: Trennung vom Göttlichen, Inkarnationsschock, Einnisten im Uterus, Bindungsthemen, Giftaufnahme durch die Nabelschnur, Verlust eines Zwillings und viele andere.
Die Teilnehmenden lernen diese Themen und frühen Bewusstseinsstadien an sich selbst zu erforschen, alte Schock- und Traumamuster aus dem Körpergewebe zu entlassen und die gesunde Entwicklung des authentischen Selbst zu unterstützen. Viele Rückmeldungen bestätigen, dass dadurch nicht nur wertvolle Techniken für die Tätigkeit im Wasser vermittelt werden, sondern dass das Seminar auch als kraftvolle und heilende Reise für sich selbst erlebt werden kann.
David Sawyer ist der Begründer der „Integrative Aquatic Therapy“ (IAT). Sein Hintergrund ist neben Aquatischer Körperarbeit die Pränatale und Geburtspsychologie, Traumatherapie, Integrative Körperpsychotherapie (IBP) sowie buddhistische Psychologie. IAT verbindet all dieses Wissen im körperwarmen Wasser, welches für den ganzen Prozess äußerst förderlich ist.

Als Weiterführung nach der „Vorgeburtlichen Reise – Prenatal Journey“ folgt die „Geburtsreise – Birth Journey“. Wer danach diese Seminare vertiefen möchte, kann am „Formation Training“ – der Weiterbildung in IAT – teilnehmen.

Die Seminare finden in gut verständlichem englisch mit wenig Übersetzung statt.

Zugangsvoraussetzung: Basisseminar, WATA empfohlen