Institut

WATA

WATA I (67 UE) mit Alexander George

WasserTanzen ist die ursprüngliche und erste Methode unter Wasser, und WATA I ist der Einstiegskurs in dieses besondere Gebiet der Aquatischen Körperarbeit. Der Kurs bietet ein grundlegendes Repertoire von Untertauch-Bewegungen und lehrt die Prinzipien, die diese neue Art der Interaktion mit den Empfangenden bestimmen. Dazu gehört es, die jeweils einzigartigen Eigenschaften der empfangenden Person bzgl. Auftrieb und Hydrodynamik wahrzunehmen und die eigene Körpermechanik aus dem ganzen Körper zu erarbeiten, um so die großen und freien Bewegungen von WATA anbieten zu können. Auf einer praktischen Ebene lernen die Teilnehmenden neue Arten, den Atem zu lesen und beginnen mit der Erforschung der einfühlsamen aber präzisen Fertigkeit des Zeichengebens. Darüber hinaus lassen sie sich auch auf eine persönliche Erforschung ihres Atems ein, ganz besonders auf den Tauchreflex und den Atemstopp, und entdecken dabei wie diese das Bewusstsein beeinflussen.
WATA I beinhaltet auch die bewegenden Inversionspositionen mit ihren starken vorgeburtlichen Assoziationen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass WATA I das Verhältnis zu Wasser von Grund auf verändert und neue Dimensionen der Selbsterfahrung für Praktizierende und Empfangende eröffnet. Eine solide technische Grundlage, deren höchste Priorität zu jeder Zeit die Sicherheit und Geborgenheit der emfpangenden Person ist, erschließt die Magie und das Geheimnis der Erfahrungswelt unter Wasser.

Die Kursteilnehmenden bekommen ein schriftliches Manual sowie ein Photomanual. Außerdem können sie eine DVD kaufen, in der die ganze Folge ausführlich erklärt wird.

Zugangsvoraussetzung: Basisseminar


WATA I (67 UE) mit Arjana Brunschwiler

In WasserTanzen I erforschen wir auf verschiedenste Art und Weise den Atem. Bewusstheit über den eigenen und fremden Atemfluss zu haben, fördert die Fähigkeit, sich als Einheit mit dem WasserTanzen-Partner zu empfinden. Aktive und passive Atemanleitungen und Meditationen lassen erfahren, wie das Atemverhalten sowohl die Gedanken wie die Emotionen beeinflussen können.  Im Wasser lehren wir zu Beginn, wie man wasser-ängstliche oder -traumatisierte Menschen behutsam mit der Unterwasserwelt in Berührung bringen kann. Dem „Ersten Eintauchen“ wird besonders viel Aufmerksamkeit und Zeit gewidmet. Im Verlaufe des Trainings werden die Bewegungsabläufe der sogenannten „Kurzen Form des WATA“ gezeigt und geübt. Durch das Üben mit verschiedensten Körpertypen, lernen die Trainingsteilnehmenden, ihre Technik anzupassen und finden damit zunehmend mehr Sicherheit, Vertrauen und Freude am WasserTanzen. Unter Wasser wird der Atem angehalten (Kumbhaka oder Apnoe), was eine Einladung in sich birgt, sich in tiefster Stille, Freiheit und Freude bewegen zu lassen. <

An Land beschäftigen wir uns nebst den Meditationen und der Atemarbeit auch mit unserer Fähigkeit, einem anderen Menschen wirklich zuzuhören und ihn verbal da abzuholen, wo er gerade ist. Wir benutzen dazu den Gemeinschaftskreis genauso wie Kleingruppen oder Zweierarbeiten.
Besuche in der umliegenden Natur laden uns ein, die langen Aufenthaltszeiten im Wasser mit dem Erdelement auszugleichen. Einfache Naturaufgaben bringen Momente der Einkehr und des All-ein-Seins. 

Zugangsvoraussetzung: Basisseminar


WATA II (67 UE)

Die Unterwasser-Reise, die mit WATA I begonnen hat, findet mit WATA II ihre Fortsetzung.
Ein umfangreicheres Repertoire von Bewegungen des Untertauchens erweitert die Möglichkeiten, die Praktizierende ihren Empfängern anbieten können. Die im WATA I gelernten Fähigkeiten werden verfeinert und in neuen Zusammenhängen verwendet. Teilnehmende entdecken, wie effektiv Massage sein kann, wenn sie mit Unterwasser-Bewegungen verbunden wird. Ein Schwerpunkt ist es, die Arbeit mit Klienten freier zu gestalten. Dazu experimentieren die Teilnehmenden mit Unterwasser-Improvisationen und Übungen, in denen sie lernen, den Bewegungsimpulsen von interaktiven Empfangenden zu folgen. In den Landrunden werden sowohl die Themen Atemlesen und Zeichengebung besprochen, als auch etwaige Schwierigkeiten, die in Übungssitzungen aufgetaucht sind. WATA II gibt der intensiven Integration von Geben und Nehmen und ihren Wirkungen ausreichend Zeit und Raum. Dieser Raum entsteht in Meditation, Gesprächsrunden, Erdungsübungen und dem Austausch von Körperarbeit an Land.

Die Kursteilnehmenden bekommen ein schriftliches Manual sowie ein Photomanual. Außerdem können sie eine DVD kaufen, in der die ganze Folge ausführlich erklärt wird.

Zugangsvoraussetzung: WATA I


WATA II Integration (20 UE) mit Alexander

Das Integrationswochenende bietet eine ausführliche Wiederholung des gesamten Kursmaterials im Wasser. Es gibt Gelegenheit technische Details zu verfeinern, ein tiefer gehendes Verständnis der Körpermechanik zu erreichen und womöglich in Vergessenheit Geratenes aufzufrischen. Der Focus der Integration "an Land" liegt darin, offene Fragen der Trainingsteilnehmenden zu beantworten und ein Forum zum Erfahrungsaustausch zu bieten. Wir sprechen darüber, wie sich unsere gelernten Fähigkeiten mit anderen Formen der Aquatischen Körperarbeit verbunden haben und wie man die Technik an unterschiedliche Klienten mit ihren besonderen Bedürfnissen anpassen kann.

Zugangsvoraussetzung: WATA II und Übungserfahrung


WATA II Integration (20 UE) mit Arjana und Shanti

Das Abschluss-Wochenende für WasserTanzen dient einer ehrlichen, würdigenden Bestandsaufnahme und Integration des bisher Gelernten, der Selbst-Reflexion der Teilnehmenden und einer Supervision durch die beiden DozentInnen. Da dieses Wochenende von zwei erfahrenen WATA Experten geleitet wird, bietet es dem Abschließenden erweiternde und differenzierende Spiegelungen und Rückmeldungen und fördert das gemeinsame Feiern des Erreichten.

Was wir erwarten:
professionelle Haltung und guten Übungsstandard
ehrliche und differenzierte Selbst-Reflexion
Verständnis für die Anwendungsbreite der WATA Moves
Hinreichende Übersicht und Bereitschaft zur Vertiefung der Sequenzen WATA I u. II
Fertigkeiten in vertrauensbildender, achtsamer Gesprächsführung
Systematik in der Fallbesprechung

Was wir bieten:
Aufmerksamkeit und unterstützende, die Selbst-Wahrnehmung der Teilnehmenden fördernde, sachliche Rückmeldung
Differenzierte Beobachtung, konstruktive Kritik, Erfahrungs-Input
Bestätigung der bisher erreichten Levels an Bewegungsrepertoire, Flexibilität und eigener Kreativität in der Anwendung der Form. Eröffnung perspektivischer Möglichkeiten
Zwei Altmeister des WATA - als `vier Augen´ und `zwei Herzen´ - geben zusammen die Ehre ihrer ganz eigenständigen Art, diese schöne Arbeit zu interpretieren …

Nach erfolgreichem Abschluss des Wochenendes und Nachweis der Erfüllung aller erforderlichen Bedingungen erfolgt die Einzelsupervision mit DozentIn.

Zugangsvoraussetzung: WATA II und Übungserfahrung


WATA III (67 UE) Free-Flow-Dance

Bist Du bereit, den Schritt in eine neue Dimension zu wagen?

Beim WasserTanzen ist es wie bei jeder anderen Kunstform auch. Der Musiker zum Beispiel beschäftigt sich jahrelang mit Fingerübungen und Etüden, später mit Kompositionen von anderen Musikern, bevor es ihm endlich vergönnt ist, ein wirklicher Meister und Virtuose zu sein. Auch im WasserTanzen kommt einmal der Zeitpunkt, wo es darum geht, den Schritt aus der gelernten Technik in eine neue Dimension zu wagen, in welcher sich der schöpferische Anteil zur vollen Blüte entfalten darf. In diesem Sinne ist dieser Kurs wie eine Reise, die zu mehr Kreativität und Spontaneität einladen möchte.
Gemeinsam mit den Kursteilnehmenden kreieren wir eine Atmosphäre, in der wache Präsenz, Spiel, Experiment und bewusstes Eingehen auf den Partner eingeladen werden. Die Teilnehmenden sind außerdem aufgefordert, eigene Bewegungsabläufe zu erschaffen und diese auf vielfache Weise miteinander zu verbinden. Der Free-Flow-Tanz soll unmittelbar mit der empfangenden Person verbunden werden, so dass tiefe Seelenberührungen entstehen können.
WasserTanzen wird so kreativ, spontan und vielleicht auch ganz anders, als alles, was bisher damit erlebt worden ist.
Atem und Rhythmus sind dabei sowohl für den aktiven wie den passiven WasserTänzer maßgebende Wegweiser. In dieser Woche wird es uns deswegen zentrales Anliegen sein, der intimen Beziehung von Atem, Bewegung, Rhythmus und Berührung zu lauschen. Wenn wir mit dem Atem auf tiefster Ebene wirklich verbunden sind, entstehen spontane Bewegungsimpulse. Sie spiegeln den Rhythmus der Seelen, der sowohl aus der Gebenden, wie auch aus der Empfangenden kommt.
Erst dadurch wird WasserTanzen zu einem wirklichen Tanz im Wasser, an welchem beide Partner in echter Hingabe beteiligt sind. Hingabe heißt hier, bewegen und bewegen lassen ohne einer bestimmten Absicht zu folgen.

Das Wasser, der Moment, du und dein Partner, euer Atem, die Bewegungen
werden zu einer fließenden Einheit.

WasserTanzen öffnet auch einen natürlichen Zugang zur Welt der prä-, peri- und postnatalen zellulären Erinnerungen. Wie kaum eine andere vergleichbare Methode, bietet es dem Ausübenden ein zugleich kraftvoll und sanft wirkendes Feld für die Harmonisierung frühester Beziehungsmuster, gestauter Energieflüsse und pränataler Bewegungsmuster.
Nebst dem Spiel im Wasser werden wir auch Zeit in der Natur verbringen. Das Erdelement und die heilende Wirkung der verschiedensten Naturräume helfen den Teilnehmenden, sich zu erden und ihre Erkenntnisse aus der Wasserarbeit in ihr Sein zu integrieren. Einfache elementare Erfahrungen in der Natur setzen einen gesunden Kontrapunkt zu den auflösenden und verschmelzenden Qualitäten der Warmwasserarbeit. WATA ist das ideale Medium für die Implementierung integrativer oder schamanischer aquatischer Therapie-Ansätze!
Meditationen, Atemarbeit, Übungen in Paaren und Kleingruppen runden das Programm dieses letzten Weiterbildungsganges in WasserTanzen ab.

Zugangsvoraussetzung: WATA II Integration